Lehrwesen - Lehrwesen - Tourenwesen&Umweltschutz

Termine 2022/2023:

- 30.10.2022  Zum traditionellen Tourenführer-Stammtisch SV Inngau ist auch Oberland eingeladen: ab 10:00 auf dem Brünnstein-Haus (Achtung Winterzeit!). In geselliger Runde werden Neuigkeiten, Informationen und Themen rund um das Tourenwesen ausgetauscht.
- 11.2./12.2.2023 Tourenführer-Fortbildung: Unter der Regie vom SV Inngau (Lehrgangsleiter Hari Kaiser, LLT) findet eine 2-tägige Fortbildung zur Lizenz-Verlängerung statt. Geplant sind 2 Skitouren im Oberland von einem Stützpunkt aus, ohne Übernachtung. Weitere Informationen, wie Anmeldung, Veranstaltungsort u. Ausbildungsthemen folgen.

-  wie bisher können auch die Fortbildungen des Skiverbands München besucht werden. Mit dieser Saison hat der SVM die Modalitäten hierzu umgestellt: Die Anmeldungen sind nur noch über den Webshop möglich:   https://skiverband-muenchen.de/skitouren/termine-infos/    

-  weitere Fortbildungen und Ausbildungen bietet der Bayr. Skiverband an: unter dem Link https://www.bsv-ski.de/aus-und-fortbildung/termine/  den Menüpunkt Skitour auswählen
 

    

                    

 Ihr Ansprechpartner in Fragen Tourenwesen und Umweltschutz:

Herbert Kuffner

Konrad-Celtisstr. 32
81369 München
Telefon: 089-7692780

Handy: 0175-1888169
E-Mail: herbert.kuffner@online.de

 

Ausbildung Tourenwesen:

Das Skitouren-Gehen ist inzwischen eine richtige Trend-Sportart geworden, insbesondere seit Corona. Dies äußert sich in deutlich steigenden Verkaufszahlen von Tourenskiern und immer mehr Skigebiete akzeptieren auch diese Sportart. In vielen Skigebieten sind sogar abseits der Pisten Skirouten eingerichtet worden.

Abseits der gesicherten Pisten ist allerdings erhebliches Wissen und Technik notwendig, um Touren mit minimalem Risiko durchzuführen: Routenwahl, Spuranlage, Orientierung mit Karte und GPS und - ganz wichtig - lawinenkundliches Verhalten. Der tägl. ausgegebene Lawinenlagebericht muß richtig interpretiert werden und die ausgewählte Route danach angepaßt werden. Der richtige Umgang mit dem VS-Gerät, das Einüben der Verschüttetensuche und das Erkennen von Gefahrenstellen sind wichtige praktische Elemente. Die Ausbildung zum Skitourenführer, die dann in ihren Vereinen Skitouren, Tiefschneekurse etc. anbieten können, erfolgt durch den BSV und DSV.

Es gibt mehrere Ausbildungsstufen. Grundvoraussetzung ist natürlich eine gewisse Erfahrung im Tourengehen, nachzuweisen durch einen Tourenbericht.
Die Grundstufe ist der Basislehrgang: Die Absolventen dürfen einfachere Touren führen, wie z.B. in den Kitzbühlern. Die Absolventen erhalten nach erfolgreicher Prüfung eine DOSB-Lizenz.
Der Instruktor baut auf der Grundstufe auf und die Inhalte, wie z.B. die Beurteilung der lawinenkundl. Situation durch systematische Schneedeckendiagnose, werden weiter vertieft.
Mit der nächsten Ausbildungsstufe, dem DSV-Skitourenführer, kann der dann auch in der Ausbildung von Vereins-Mitgliedern eingesetzt werden und darf eine DSV-Skischule leiten.
Die weiteren Lehrgänge befähigen die Tourenführer zu Gletscher-Begehungen und sogar Hochtouren.

Grundstufe und Instruktor-Lehrgänge führt der BSV durch; für die anderen ist der DSV zuständig.
 
Bereits ab der Grundstufe können die Absolventen die DSV-Card erhalten, die teilweise zu Ermäßigungen in verschiedenen Skigebieten berechtigt.

Für den Erhalt der DSV-Card und der Lizenz ist eine 2-jährige 2-tägige Fortbildungspflicht vorgeschrieben.
Diese Fortbildungen führen die regionalen Skiverbände und der BSV durch.

Nach den Ausbildungsregelungen können Alpin-Instruktoren auch direkt den Instruktor Skitour absolvieren, allerdings sollten die entsprechenden Grundkenntnisse vorhanden sein.

Überblick über den Ausbildungsverlauf: